Teilprojekt 16

 

Funktionelle Konsequenzen einer Redox-regulierten Calpainaktivierung in Thrombozyten



Leiter/in:

Prof. Dr. Ingrid Fleming
Institut für Vaskular Signalling
Goethe-Universität, Frankfurt am Main

Fachgebiet:

Kardiovaskuläre Physiologie, Vaskuläre Biologie

Zusammenfassung:

Thrombozyten von Patienten mit einem Typ 2 Diabetes zeigen eine signifikant gesteigerte Aggregation, wodurch sie entscheidend zu den mit der Krankheit einhergehenden vaskulären Komplikationen beitragen. Wir konnten zeigen, dass bei einem Typ 2 Diabetes ebenso wie nach Inkubation mit Peroxynitrit (ONOO-) eine gesteigerte Tyrosin-Nitrierung der im endoplasmatischen Retikulum befindlichen Ca2+-ATPase (SERCA-2) vorliegt, was zu einer Hemmung der SERCA und einem Anstieg der intrazellulären Kalziumkonzentration in Thrombozyten führt. Zudem konnten wir eine Aktivierung der Protease μ-Calpain verzeichnen, welche verschiedene thrombozytäre Proteine hydrolysieren kann. Ziel des vorliegenden Antrags ist es, die Konsequenzen einer veränderten Redox-Situation in Patienten mit Typ 2 Diabetes auf die Thrombozytenfunktion zu untersuchen. Insbesondere sollen dabei Veränderungen in der thrombozytären Signaltransduktion nach µ-Calpain-Aktivierung untersucht werden sowie verschiedener Produkte des µ-Calpains bezüglich ihrer Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem

Links:

Institut für Vaskular Signalling (http://www.ivs.uni-frankfurt.de/)