Teilprojekt 5
Crosstalk zwischen Matrix- und ROS-Signaling bei renaler Inflammation und Fibrose
Leiter/in:
Univ.-Prof. Liliana SchäferInstitut für Allgemeine Pharmakologie und Toxikologie
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Fachgebiet:
Pharmakologie, NephrologieZusammenfassung:
Ziel des Vorhabens ist, Matrix-vermittelte Signalübertragungswege der ROS-Induktion und des
ROS-Signalings bei Nierenfibrose besser zu verstehen, um antifibrotische Strategien zu entwickeln. In vitro und in vivo soll ein neues Konzept der renalen Fibrogenese überprüft werden, nach dem: 1)
Biglycan, ein Proteoglycan der Matrix, über Oberflächenrezeptoren (z.B. Toll-like Rezeptoren)
bzw. zytosolische NOD-like Rezeptoren via ROS-Bildung das Inflammasom in tubulointerstitiellen
Zellen der Niere aktiviert und hierdurch Inflammation und Fibrose induziert; 2) Decorin dagegen
proinflammatorisches ROS-Signaling supprimiert und damit antifibrotische Effekte entfaltet.